Heinrich Böll

Der am 21. Dezember 1917 in Köln geborene Schriftsteller und Übersetzer Heinrich Böll gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller im Nachkriegsdeutschland. Als achtes Kind seines Vaters Viktor und seiner Mutter Maria wuchs Böll unter römisch-katholischer Glauben auf. Eine Buchhändlerlehre begann er im Jahre 1937, direkt nach dem Abitur. Während der ersten elf Lehrmonate versuchte er auch erstmals, sich schriftstellerisch zu betätigen. Nach Abbruch der Lehre und einem Jahr Reichsarbeitsdienst versuchte Heinrich Böll im Sommer \'39 Germanistik und klassische Philologie an der Universität zu Köln zu studieren. Auch sein erster Roman \"Am Rande der Kirche\" entstand währed dieser Zeit. Noch im selben Jahr wurde das Studium allerdings durch die Einberufung in die Wehrmacht unterbrochen, seine Zeit als Soldat endete allerdings im April \'45 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft die aber nur bis September andauerte. Nach dem Krieg, in dem Heinrich Böll hauptsächlich Briefe verfasst hatte, schrieb er sich auch wieder an der Universität ein, das allerdings hauptsächlich um dort Lebensmittelmarken zugeteilt zu bekommen. Trotzdem musste seine Frau Annemarie ?ech, die er 1942 während eines Fronturlaubes geheiratet hatte, die Familie ernähren. Bis 1951 schrieb Böll noch Werke, die man als Nachkriegsliteratur bezeichnen könnte, dann erst begann er mit der Schaffung seiner Hauptwerke, wie zum Beispiel \"Wo warst du, Adam?\", \"Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren\" oder auch \"Ansichten eines Clowns\".

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