Erich Kästner

Erich Kästner war einer der bekanntesten deutschen Schriftstellern und Drehbuchautoren von Kinderbüchern und Verfasser von Gedichten. Er lebte von 1899 bis 1974. Erich Kästner wuchs in Dresden auf, wo sich heute das Erick-Kästner-Museum befindet. Erich Kästner brach seine Ausbildung Volksschullehrer vorzeitig ab und 1917 wurde er zum Militärdienst einberufen und absolvierte dort eine einjährige Ausbildung in der Freiwilligen-Kompagnie der schweren Artillerie. Nach dem Ersten Weltkrieg absolvierte Kästner sein Abitur mit Auszeichnung und erhielt ein Stipendium der Stadt Dresden, woraufhin er in Leipzig Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften studierte. 1925 promovierte Kästner. Kästner lebte von 1927 bis 1933 in Berlin, dort hatte er wohl seine kreativste Schaffenszeit. Er veröffentlichte Gedichte, Reportagen, Rezensionen und schrieb als freier Mitarbeiter für verschiedene Berliner Tageszeitungen. 1928 wurde das erste Buch von Erich Kästner veröffentlicht, mit dem Titel Herz auf Taille, wobei es ich um eine Sammlung von Gedichten handelte. Bereits 1929 veröffentlicht er sein bekanntes Werk Emil und die Detektive, sein wohl berühmteste Kinderbuch. 1931 schrieb Kästner Pünktchen und Anton und 1933 seinen Kinderbuchklassiker Das fliegende Klassenzimmer. Sein Werk Emil und die Detektive wurde 1931 verfilmt und war ein großer Erfolg. Erich Kästner emigrierte während der NS-Zeit nicht. Er hielt sich für kurze Zeit in der Schweiz auf. Mehrmals wurde Erich Kästner von der Gestapo verhört und aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Auch wurden seine Werke bei der Bücherverbrennung verbrannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Kästner nach München und leitete eine Kinder- und Jugendzeitschrift und schrieb Lieder und Hörspiele.

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