Neue deutsche L
Das Literaturmagazin \"Neue deutsche Literatur\" (kurz: NdL) war eine Zeitschrift, welche zwischen 1952 und 2004 erschienen ist. Die Ursprünge des Magazins liegt in der DDR. Dort war die NdL neben \"Sinn und Form\" die bedeutendste Zeitschrift. Gegründet wurde das Magazin von dem Deutschen Schriftstellenverband (DSV). Erstmals wurde sie Ende 1952 herausgegeben. Die Erscheinungsform war monatlich. Zumeist gab es in der DDR Texte, welche die BRD kritisierten und das marxistisch-leninistische Weltbild in den Himmel priesen. Anders war jedoch die NdL, deren Literatur Auseinandersetzungen mit der DDR-Kultur enthielt. Die Auflagenzahl lag konstant zwischen 8.000 und 10.000, gegen Ende der DDR (1989) ging die Auflagenzahl bis auf 11.500. Nach der Wiedervereinigung der DDR mit der Bundesrepublik löste sich der Schriftstellerverband der DDR auf. Der neue Träger der NdL wurde sog. \"Aufbau-Verlag\", der die NdL bereits 1956 erschienen ließ. Allerdings wurde das Magazin immer weniger nachgefragt, was dazu führte, dass die Auflagenzahl im Jahr 2003 nur noch bei 3.000 lag. Im Mai 2004 wechselte der Verlag von \"Aufbau-Verlag\" zu \"Verlag Schwartzkopff Buchwerke\". Dieser wollte die NdL zu einer Zeitschrift der \"Literatur und Politik\" wandeln. Allerdings gingen die Auflagenzahlen immer weiter zurück (bis auf 1.000 Exemplare). Mit der Dezember-Ausgabe (2004) endete die Geschichte der NdL.